EICHENRINDENFARBE (Quercus spp.)
Färbefarbe: Goldbeige und Brauntöne | Sammelland: Polen
Eichenrinde ist eine gerbstoffreiche, natürliche Färbemittelquelle, die seit Jahrhunderten verwendet wird, um warme, erdige Töne auf Wolle und Seide zu erzielen. Dank ihres hohen Gerbstoffgehalts ist ein Beizmittel nicht unbedingt erforderlich, führt aber zu einer besseren Farbechtheit. Experimente mit Eisen und das Hinzufügen von Eichengallen können Ihre Ergebnisse vertiefen oder modifizieren. Hellere Beigetöne entstehen bei niedrigerem pH-Wert (um 5), und tiefere Brauntöne entwickeln sich bei höherem pH-Wert (um 8), obwohl Eisen eine stabilere Lösung für dunklere Töne ist.
Farbechtheit: Gut
Farbergebnisse nach WOF-Verhältnis
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50–100 % WOF Eichenrinde
Erzeugt eine Reihe von goldbeigen bis mittelbraunen Farbtönen, mit der Flexibilität, durch Anpassung des pH-Werts oder Erhöhung der Gerbstoffe mit Eichengallen dunkler zu werden.
Grundrezept zum Färben
Zutaten:
- 50–100 % Eichenrinde (nach Fasergewicht)
- Wolle oder Seide (Beizmittel nicht unbedingt erforderlich aufgrund des hohen Gerbstoffgehalts)
Anleitung:
- Weichen Sie die Eichenrinde über Nacht in Wasser ein.
- Köcheln Sie die eingeweichte Rinde 2 Stunden lang, dann seihen Sie sie durch ein Tuch ab.
- Geben Sie Wolle oder Seide in das Färbebad.
- Köcheln Sie sanft für 1 Stunde.
- Abkühlen & Ruhen: Lassen Sie die Faser über Nacht im Färbebad einweichen, um die Farbe zu vertiefen.
- Spülen & Trocknen: Spülen Sie die gefärbte Faser in kaltem Wasser aus und hängen Sie sie zum Trocknen auf.
Tauchen Sie ein in die reiche Tradition der Eichenrindenfärbung und verleihen Sie Ihren Faserprojekten zeitlose, organische Farbtöne – perfekt für Anfänger und erfahrene Naturfärber gleichermaßen.
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